Der Ankertext entscheidet darüber, wie Nutzer und Suchmaschinen den Inhalt der verlinkten Seite einordnen. Trotzdem wird er in vielen SEO-Projekten stiefmütterlich behandelt – oder so übertrieben eingesetzt, dass eine Abstrafung droht. Dieser Artikel liefert Ihnen als Leser einen praxisnahen Leitfaden: von der Definition über Ankertext-Arten und die richtige Verwendung bei internen Links bis hin zum Aufbau eines natürlichen Backlink-Profils. Ob Sie einen Blog, einen Online-Shop oder eine Unternehmenswebseite betreiben – hier finden Sie konkrete Tipps, die Sie sofort umsetzen können.
Wichtige Erkenntnisse (Kurzüberblick)
Dieser Abschnitt fasst die zentralen Learnings rund um Ankertext, interne Verlinkung, Website Struktur und SEO in 30 Sekunden zusammen.
- Der Ankertext ist der sichtbare, klickbare Textteil eines Hyperlink – er steuert, wie Nutzer und Google das Linkziel thematisch einordnen.
- Für interne Links sind präzise, keywordnahe Ankertexte entscheidend, um Themen-Hubs, Kategorien und Money Pages gezielt zu stärken.
- Bei externen Backlinks zählt ein natürlicher Mix verschiedener Ankertext-Arten, um Penguin-Risiken und Keyword-Stuffing zu vermeiden.
- Google analysiert 2026 längst nicht nur das einzelne Keyword im Anker, sondern den gesamten Satz, den Abschnitt und bei Bildern den Alt-Text.
- LikeMeASAP nutzt Ankertext-Analysen in SEO-Audits, beim Linkbuilding und bei Content-Hubs, um Rankings, Domain Authority, Domain Rating und organischen Traffic messbar zu steigern.
Was ist ein Ankertext (Anchor Text) – Definition & Grundlagen
Der Begriff Ankertext – auch als Anchor Text, Linktext oder Verweistext bekannt – bezeichnet den anklickbaren, meist farblich hervorgehobenen Teil eines Hyperlinks. Technisch wird er über das HTML-a-Tag umgesetzt: <a href=”ZielURL”>Ankertext</a>. Damit gehört er zu den grundlegenden Bausteinen von HTML-Links im Internet.
Seit der PageRank-Ära ab ca. 1998 nutzt Google Ankertexte als Relevanzsignal: Der Text verrät der Suchmaschine, worum es auf der verlinkten Seite geht. Mit dem Penguin-Update 2012 wurde der Missbrauch durch überoptimierte Keyword-Anker jedoch gezielt bestraft – seitdem ist ein ausbalanciertes Ankertextprofil Pflicht.
Grundsätzlich unterscheidet man zwei Einsatzbereiche: Interne Links verweisen auf Seiten derselben Domain – etwa Kategorieseiten, Ratgeber oder Produktdetailseiten. Externe Links (Backlinks) stammen von fremden Domains wie Fachportalen, Online-Magazinen oder Blogs.
Optisch sollten gute Ankertexte klar als Link erkennbar sein: ausreichender Kontrast, nicht zu lang, nicht hinter UI-Elementen versteckt. Auch Bilder können als Anker fungieren – in diesem Fall interpretiert Google den Alt-Text des Bildes als Ankertextäquivalent.
Arten von Ankertexten im SEO-Alltag (inkl. Beispiele)
Eine natürliche Mischung verschiedener Arten von Ankertexten ist das Fundament eines gesunden Linkprofils – sowohl intern als auch bei Backlinks. Hier die wichtigsten Typen mit jeweils einem Beispiel:
Exakte Keyword-Anker (Exact Match): Der Linktext entspricht genau dem Zielkeyword, zum Beispiel „SEO Agentur Berlin” für eine Landingpage zu genau diesem Suchbegriff. Hohe Wirksamkeit, aber bei Übernutzung hohes Risiko – eine Studie von SEOJuice über 12.000 Domains zeigt, dass Top-rankende Seiten nur 3–8 % Exact-Match-Anker im externen Profil aufweisen.
Teilweise übereinstimmende Anker (Partial Match): Kombination aus Keyword und Zusatz, etwa „professionelle SEO Agentur in Berlin”. Wirkt natürlicher und reduziert Penguin-Risiken.
Brand-Anker: Reine Markennennung wie „LikeMeASAP” – häufig in Medienberichten, Case Studies oder Partnerlisten. Top-Positionen zeigen typischerweise 38–45 % Brand-Anker.
Brand + Keyword: Kombinierte Ankertexte wie „SEO Agentur LikeMeASAP”, ideal für markengetriebene Optimierung.
Generische Ankertexte: Formulierungen wie „hier klicken” oder „mehr erfahren” verraten inhaltlich wenig und sollten sparsam eingesetzt werden.
Nackte Links (URL-Anker): Die URL selbst als sichtbarer Link, z. B. „https://likemeasap.de“, häufig in Quellenangaben oder im Impressum.
LSI- / themenverwandte Anker: Semantisch passende Wörter wie „Backlink-Strategie für Online-Shops” statt reinem Money-Keywords-Ankertext.
Für Bilder gilt: Der Alt-Text wird als Ankertext gewertet. Dieselben Qualitätskriterien greifen.
Interne Verlinkung: Wie Ankertexte Ihre Themenarchitektur stärken
Die interne Verlinkung ist einer der stärksten, aber oft unterschätzten Onpage-Hebel – und Sie haben die volle Kontrolle darüber. Google erkennt über interne Links und deren Linktexte, wie Ihre Website thematisch organisiert ist: Startseite → Kategorie → Detailseite.
Ein konkretes Beispiel: Ein Online-Shop mit der Kategorie „Laufschuhe” verlinkt Produktseiten über sprechende Ankertexte wie „Damen Laufschuhe für Asphaltlauf” statt „hier”. So versteht Google sofort den Inhalt der verlinkten Seite und kann die Relevanz richtig einordnen.
Best Practices für interne Links:
- Pro Seite gezielt 5–20 interne Links einplanen (abhängig von Textlänge), mit variierenden, aber thematisch klaren Ankertexten.
- Typische interne Ziele priorisieren: Money Pages, Ratgeber-Beiträge, Kategorie- und Hubseiten.
- Ankertexte wie Mini-Teaser formulieren, die klar machen, was den User auf der Zielseite erwartet – zum Beispiel „Checkliste für lokale SEO in München“.
Bei LikeMeASAP prüfen wir in SEO-Audits die internen Links systematisch – etwa über Screaming Frog oder Ahrefs – und ziehen Ankertexte für wichtige Keywords gezielt nach.
Vorsicht vor Keyword-Stuffing bei internen Verlinkungen: Zu viele identische Money-Keyword-Anker können auch intern unnatürlich wirken. Die Plattform Wise (früher TransferWise) nutzt auf ihren über 3.000 templatisierten Seiten bewusst variierende Formulierungen in Ankertexten, um Überoptimierung zu vermeiden – ein Ansatz, der sich bei über 60 Millionen monatlichen Besuchen bewährt hat.
Externe Ankertexte & Linkbuilding: Natürliches Backlink-Profil aufbauen
Bei externen Backlinks haben Sie nur begrenzten Einfluss auf die Ankertexte – sie sind aber ein zentrales Signal für Googles Bewertung eines Links. Seit den Penguin-Updates erkennt Google unnatürliche Muster: Ein Backlink-Profil mit 80 % Exact-Match-Ankern ist ein klares Warnsignal.
Organisch gewachsene Profile zeigen eine andere Verteilung. Gesunde Richtwerte aus aktuellen Analysen:
| Ankertext-Typ | Empfohlener Anteil (extern) |
|---|---|
| Brand-Anker | 40–60 % |
| Nackte URLs | 10–20 % |
| Partial Match | 10–25 % |
| Generisch | 5–15 % |
| Exact Match (Money Keyword) | 2–5 % |
Daten von Growwer belegen, dass der Anteil von Exact-Match-Ankern in Linkbuilding-Projekten von über 60 % in früheren Jahren auf etwa 25–30 % gesunken ist – ein klarer Trend Richtung Natürlichkeit.
Wenn Sie Gastbeiträge, PR-Artikel oder Branchenverzeichnisse nutzen, setzen Sie bewusst auf Mischungen: „LikeMeASAP”, „SEO Agentur LikeMeASAP”, „Ratgeber zu Backlinks”, die URL als nackten Link. Vermeiden Sie es, Publishern einen identischen Money-Keyword-Anker vorzugeben – das fällt unter Spam-Praktiken und birgt hohes Risiko für manuelle Maßnahmen.
Linkattribute wie rel=”nofollow”, rel=”sponsored” oder rel=”ugc” beeinflussen die Rankingwirkung, doch auch hier bleibt der Ankertext kontextuell relevant. Bei LikeMeASAP achten wir beim Linkbuilding mit Premium Backlinks – ob deutsche oder internationale Portale – auf thematischen Fit, hochwertige Umfelder und saubere, diverse Ankertexte.
OnPage-SEO: Ankertexte im Zusammenspiel mit Content, UX & technischer Struktur
Ankertexte sind kein isolierter Faktor. Sie entfalten ihre Wirkung im Zusammenspiel mit Content-Qualität, Ladezeit, mobiler Darstellung und technischer Struktur einer Seite.
Google wertet 2026 mit NLP-Modellen wie BERT und Nachfolgern den umgebenden Text eines Ankers aus: Sätze, Überschriften, semantische Kohärenz. Ein Beispiel: Der Anker „SEO Texte schreiben” in einem Absatz über Content-Marketing-Strategien ist sinnvoll – derselbe Anker in einem Dokument über Steuerberatung wäre unlogisch und könnte als Manipulation gewertet werden.
Für eine saubere Suchmaschinenoptimierung sollten Ankertexte Hand in Hand gehen mit:
- Strukturierten Überschriften (H1–H3) und Breadcrumbs
- Sprechenden URL-Strukturen
- Sauberem Inhaltsverzeichnis bei langen Artikeln
Aus UX-Sicht gilt als Regel: Links sollten nicht zu dicht nebeneinander stehen, auf Touch-Geräten gut per Klick erreichbar sein und sich farblich vom Fließtext abheben. Versteckte Verweise (gleiche Farbe wie der Text) schaden sowohl der Nutzerführung als auch dem SEO-Signal.
Technische Grundlage: Nur bei schnellen Ladezeiten (Core Web Vitals), SSL-Verschlüsselung und indexierbaren Inhalten kann Google Ankertexte und interne Links sauber crawlen. Bei LikeMeASAP betrachten wir bei der OnPage-Optimierung – ob WordPress, Gambio oder Ionos – Ankertexte, interne Verlinkung, Meta-Daten und technisches SEO immer gebündelt.
Keyword-Stuffing & typische Fehler bei Ankertexten vermeiden
Falscher Einsatz von Ankertexten führt 2026 schneller zu Ranking-Verlusten als zu Gewinnen. Der häufigste Fehler: Keyword-Stuffing – die übertrieben häufige Wiederholung desselben Keywords als Linktext.
Typische Negativbeispiele:
- Eine lokale Landingpage mit 30 internen Links, alle identisch als „Zahnarzt München” verlinkt.
- Ein Backlink-Profil, bei dem 70 % aller Anker „Backlinks kaufen” lauten.
- Massenhaft generische Ankertexte ohne Kontext: „hier”, „mehr”, „klicken Sie”.
Weitere Fehler in der Praxis: irreführende Linktexte (Clickbait), Anker, die nicht zum Inhalt der Zielseite passen, oder versteckte Links im Footer-Bereich. Laut SEOTopSecret gilt ein Exact-Match-Anteil von über 10 % im externen Profil bereits als Hochrisiko.
Googles Webmaster-Richtlinien thematisieren unnatürliche Linkmuster und manipulative Ankertext-Gestaltung explizit. SpamBrain – Googles KI-basiertes Spam-Erkennungssystem – identifiziert solche Muster zunehmend automatisch.
Unsere SEO-Tipps gegen Überoptimierung:
- Backlink-Profile und interne Links regelmäßig prüfen (z. B. monatlich oder quartalsweise).
- Toxische Links mit hartem Money-Keyword-Anker bei Bedarf via Disavow entschärfen.
- Lieber etwas zu vorsichtig mit Money-Keyword-Ankern sein und durch Brand-, Partial-Match- und themennahe Varianten ergänzen.
Alt-Text, Bilder-Links & Barrierefreiheit: Sonderfälle im Ankertext-Setup
Bilder und Icons als klickbare Elemente werden oft unterschätzt, dabei behandelt Google sie im SEO-Kontext wie Ankertexte – über ihren Alt-Text. Wenn ein Bild verlinkt ist und keinen sichtbaren Linktext besitzt, interpretiert Google den Alt-Text als Ankertext und nutzt ihn zur thematischen Einordnung.
Ein Beispiel: Ein Bild mit Alt-Text „Premium Backlinks für Online-Shops” verlinkt auf eine Landingpage zum Thema Backlink-Kauf. Der Alt-Text sollte beschreibend sein, aber nicht überoptimiert – also keine Liste von Keywords.
Barrierefreiheit spielt hier ebenfalls eine Rolle: Screenreader lesen Alt-Texte vor. Sie sollten dem User mit Sehbehinderung klar vermitteln, wohin ein Klick führt und welche Informationen auf der Zielseite zu erwarten sind.
Best Practices für Alt-Texte bei verlinkten Bildern:
- Kurz und präzise formulieren
- Keyword nur einsetzen, wenn es natürlich wirkt (z. B. „Local SEO Checkliste 2026 als PDF herunterladen”)
- Reine Dekobilder mit leerem Alt-Attribut (alt=””) versehen, um kein Rauschen in der Ankertextauswertung zu erzeugen
Bei LikeMeASAP integrieren wir bei Webdesign-Projekten – von Logos über Grafiken bis hin zu Landingpages – Alt-Text, Bild-SEO und Linkziele direkt in den Design- und Content-Prozess.
Praktische Umsetzung im CMS: Ankertexte in WordPress & Co. einfügen
Die meisten Unternehmen arbeiten mit CMS wie WordPress, TYPO3 oder Shop-Systemen. Die technischen Hürden beim Setzen von Ankertexten sind gering – der Weg ist in wenigen Schritten erledigt.
Allgemeine Vorgehensweise im visuellen Editor:
- Textpassage markieren
- Link-Symbol anklicken
- Interne oder externe URL einfügen
- Sprechenden Ankertext prüfen und ggf. anpassen
In WordPress (Block-Editor / Gutenberg) können Sie Inline-Links direkt im Text einfügen, Optionen wie „in neuem Tab öffnen” nutzen und erhalten Link-Vorschläge für bestehende Beiträge und Seiten – das erleichtert den Aufbau einer strukturierten internen Verlinkung enorm.
Wer im HTML-Modus arbeitet oder individuelle Templates anpasst, setzt Links über das a-Tag: <a href=”URL”>Ankertext</a>. So lassen sich auch in einem Video-Embed oder einer Sidebar-Liste gezielte Verweise unterbringen.
Praktische Tipps für den CMS-Alltag:
- Interne Links in der Regel ohne „nofollow” setzen; externe Links je nach Strategie (gesponserte Beiträge als rel=”sponsored”).
- Ankertexte erst beim Lektorieren ergänzen: Erst den Beitrag schreiben, dann gezielt passende interne Verlinkungen mit sprechenden Linktexten einbauen.
- Nicht jede Seite braucht dieselbe Menge an Links – die Zielseite und deren Bedeutung im Gesamtkontext der Website bestimmt die Priorität.
Strategische Nutzung von Ankertexten in SEO-Projekten mit LikeMeASAP
Ankertexte werden in professionellen SEO-Projekten nie isoliert betrachtet – sie sind ein Teil einer Gesamtstrategie aus OnPage, OffPage, Content und Technik.
Bei LikeMeASAP werten wir in SEO-Audits Ankertexte systematisch aus: Analyse der internen Verlinkung, Backlink-Profil über Tools wie Ahrefs, Majestic oder Sistrix, Verteilung der Ankertext-Arten und Identifikation von Risiken. Der Autor eines SEO-Berichts sieht auf einen Blick, wo Handlungsbedarf besteht.
Typische Maßnahmen in unseren Projekten:
- Umbau interner Verlinkung in großen Blogs oder Shops, um Content-Silos klar zu definieren – etwa für die Bereiche Suchmaschinenoptimierung, WordPress Webdesign oder Local SEO.
- Verzahnung der Ankertext-Strategie mit der Content-Erstellung: SEO-Texte, Ratgeber und Landingpages werden so konzipiert, dass natürliche, thematisch passende Ankertexte im Textfluss entstehen.
- Beim Linkbuilding mit Premium Backlinks achten wir auf Markenstärkung, diverse Ankertexte und hochwertige Umfelder – ob deutsche oder internationale Publisher.
Weitere Services, bei denen Ankertexte eine Rolle spielen: Disavow toxischer Links, Aufbau lokaler Zitations-Links für Local SEO, Optimierung von Metriken wie Domain Authority und Domain Rating.
Sie möchten Ihre interne Verlinkung, Ankertexte und Ihr Linkprofil professionell prüfen lassen? Buchen Sie eine kostenlose Erstberatung bei LikeMeASAP – wir analysieren Ihr Profil und zeigen konkrete Optimierungspotenziale auf.
Fazit: Wie ein sauberer Ankertext Ihre SEO langfristig stabilisiert
Ankertexte sind die Wegweiser Ihres gesamten SEO-Ökosystems – für Nutzer und Suchmaschinen gleichermaßen. Wer intern wie extern auf klare, relevante Formulierungen setzt, eine natürliche Mischung der Ankertext-Arten pflegt und Keyword-Stuffing konsequent vermeidet, baut Rankings nachhaltig auf.
Gerade bei großen Projekten – Shops, Portale, internationale Seiten – sind Ankertexte ein zentraler Hebel für Rankings, Crawl-Effizienz und Nutzerführung. Dabei gilt: SEO muss langfristig gedacht werden. Änderungen an internen Verlinkungen und Ankertexten zeigen ihre volle Wirkung oft erst nach Wochen bis Monaten.
Mit einer klaren Strategie, den richtigen Tools und bei Bedarf der Unterstützung einer erfahrenen SEO-Agentur wie LikeMeASAP lassen sich Ankertexte systematisch optimieren – und damit ein stabiles Fundament für nachhaltiges Wachstum im Marketing schaffen.
FAQ zu Ankertext, interner Verlinkung & SEO
Dieser Abschnitt bündelt häufige Rückfragen aus Kundengesprächen, die im Haupttext nur gestreift wurden.
Wie viele interne Links pro Seite sind aus SEO-Sicht sinnvoll?
Es gibt keine feste Google-Grenze. In der Praxis haben sich 5–20 interne Links bei einer Textlänge von 1.000–2.000 Wörtern bewährt. Qualität geht vor Quantität: Jeder interne Link sollte einen klaren Nutzen für den Leser haben und logisch zum Thema passen. Vermeiden Sie extrem lange Link-Listen im Footer oder in Sidebars und setzen Sie stattdessen kontextuelle Links im Fließtext.
Wie erkenne ich, ob mein Backlink-Ankertext-Profil unnatürlich wirkt?
Nutzen Sie Tools wie Ahrefs oder Sistrix, um die Verteilung Ihrer Ankertexte auszuwerten – aufgeschlüsselt nach Brand, URL, Exact Match und generischen Ankern. Warnzeichen sind ein sehr hoher Anteil exakt gleicher Money-Keyword-Anker, viele Links aus irrelevanten Themenbereichen oder auffällig viele neue Links innerhalb kurzer Zeit. In solchen Fällen empfiehlt sich ein detailliertes Audit, ggf. mit Disavow-Maßnahmen.
Haben Ankertexte auch Einfluss auf Local SEO?
Ja. Kombinationen aus Keyword und Ort in Ankertexten – etwa „Zahnarzt in Hamburg-Altona” – helfen Google, lokale Relevanz zu verstehen. Local SEO basiert zusätzlich auf Signalen wie dem Google-Business-Profil, NAP-Konsistenz und lokalen Erwähnungen. Bei lokalen Projekten sollten Sie gezielt interne Links auf Standortseiten mit passenden, aber nicht überoptimierten Ankertexten aufbauen.
Sollten Affiliate- oder Werbelinks besondere Ankertexte bekommen?
Bei kommerziellen Links sind Transparenz und Relevanz entscheidend. Der Ankertext sollte klar machen, dass es sich um ein Angebot handelt. Kennzeichnen Sie solche Links mit rel=”sponsored” oder rel=”nofollow” gemäß Googles Richtlinien. Nutzen Sie eher beschreibende Anker wie „zum SEO-Tool XY” oder „Tarife von XY vergleichen” statt reiner Money Keywords.


