Der Google Keyword Planner gehört zu den meistgenutzten Tools für die Keyword-Recherche – und das völlig zu Recht. Ob du eine SEO-Strategie aufbauen, PPC-Kampagnen planen oder einfach verstehen willst, wonach deine Zielgruppe sucht: Dieser Leitfaden zeigt dir, wie du das Keyword Planner Tool richtig einsetzt und welche Fallstricke du dabei vermeidest.
Wichtigste Erkenntnisse
- Der Google Keyword Planner ist kostenlos nutzbar, erfordert aber zwingend ein Google Ads Konto – auch 2026 noch. Ohne aktive Kampagne stehen dir nur eingeschränkte Daten und grobe Volumenbandbreiten zur Verfügung.
- Das Tool liefert Suchvolumen, Wettbewerb und Cost per Click (CPC) für umfangreiche Keyword-Listen und ist damit die Basis für Keyword-Recherche, SEO-Strategie und PPC-Kampagnen gleichermaßen.
- Richtig eingesetzt, hilft der Keyword Planner, Streuverluste zu reduzieren, Budget effizienter zu nutzen und passende Keyword-Ideen für Content und Anzeigen zu finden – egal, ob du Produkte im Online-Shop verkaufst oder lokale Dienstleistungen anbietest.
- LikeMeASAP nutzt den Google Keyword Planner täglich als Ausgangspunkt, kombiniert ihn aber immer mit weiteren SEO-Tools und eigenem Know-how für professionelle Keyword-Strategien im DACH-Raum.
Was ist der Google Keyword Planner (GKP) und wofür wird er genutzt?
Der Google Keyword Planner ist das offizielle Keyword Planner Tool innerhalb von Google Ads. Er entstand 2013/2014 aus dem damaligen „Google Keyword Tool“ und wurde im Rahmen der Neustrukturierung der Werbeplattform eingeführt. Ursprünglich für Werbetreibende konzipiert, nutzen heute auch SEOs das Tool systematisch für organische Keyword-Recherche.
Der Planner liefert folgende Kerndaten: durchschnittliches monatliches Suchvolumen, Wettbewerb (niedrig/mittel/hoch – bezogen auf Anzeigenwettbewerb, nicht SEO-Schwierigkeit), Cost per Click als oberes und unteres Seiten-Gebot sowie Prognosen für Klicks, Impressionen und Kosten. Diese Daten stammen direkt aus Googles eigener Datenbank, was den GKP zu einer besonders verlässlichen Quelle für Search-Volume-Schätzungen macht.
Wichtig: „Keyword Planer“ als Gattungsbegriff meint jedes beliebige Keyword-Research-Tool – der Google Keyword Planner ist hingegen das spezifische Tool in Google Ads. Bei LikeMeASAP setzen wir den GKP als Datenquelle ein und gleichen die Ergebnisse mit externen Tools wie Ahrefs oder Sistrix ab, um daraus professionelle Keyword-Strategien und Linkbuilding-Konzepte zu entwickeln.
Voraussetzungen: So greifst du 2026 auf den Google Keyword Planner zu
Ohne Google Ads Konto kein Zugriff auf den Keyword Planner – das gilt unverändert auch im Jahr 2026. Ein Ads Konto lässt sich jedoch schnell einrichten: Du rufst google.de/ads auf, meldest dich mit deinem Google-Konto an, wählst den „Expertenmodus“ und nutzt dann die Option „Konto ohne Kampagne erstellen“, um den Keyword Planner zu verwenden, ohne direkt Anzeigen zu schalten.
Im Interface findest du den Planner über „Tools und Einstellungen“ (Schraubenschlüssel-Symbol) im Bereich „Planung“. Dort stehen dir beide Hauptfunktionen zur Verfügung. Beachte: Bei Konten ohne laufende Kampagne zeigt Google oft nur Bandbreiten (z. B. 100–1.000 oder 1.000–10.000) statt exakter Werte. Erst mit aktivem Werbebudget werden die Zahlen präziser.
Sprache und Standort sind standardmäßig meist auf Deutschland/Deutsch eingestellt. Für DACH-Unternehmen ist es entscheidend, hier bewusst Länder wie Österreich oder die Schweiz hinzuzufügen, um lokale Suchbegriffe korrekt abzudecken. LikeMeASAP unterstützt Kunden dabei, bestehende oder neue Ads-Konten so aufzusetzen, dass saubere Keyword-Daten und Forecasts verfügbar sind.
Funktionen im Überblick: Die zwei Hauptbereiche des Google Keyword Planner
Der Google Keyword Planner bietet zwei zentrale Funktionen: „Neue Keywords entdecken“ und „Suchvolumen und Prognosen abrufen“.
„Neue Keywords entdecken“ dient der Ideengenerierung. Du gibst einzelne Seed-Keywords ein (z. B. „Backlinks kaufen“ oder „SEO Agentur Berlin“), nutzt komplette URLs einer Wettbewerber-Webseite oder trägst Produkt- und Kategorienamen ein (z. B. „WordPress Webdesign“, „Local SEO“). Der Planner generiert daraus Keyword-Ideen mit Spalten für Suchvolumen, Wettbewerb und CPC.
„Suchvolumen und Prognosen abrufen“ ist für bestehende Keyword-Listen gedacht. Du lädst eine Liste per CSV oder Copy & Paste hoch und erhältst historische Kennzahlen sowie Forecasts für Klicks, Impressionen und Kosten. Zeiträume lassen sich filtern – ideal für saisonale Planung, etwa bei Garten-, Tourismus- oder Weihnachtsthemen.
Bei LikeMeASAP generieren wir typischerweise zuerst Keyword-Ideen im GKP, gleichen sie mit externen Tools ab und bauen daraus thematische Keyword-Cluster für SEO-Texte und Google Ads Kampagnen auf.
Keyword-Ideen finden: So nutzt du „Neue Keywords entdecken“ richtig
Dieser Abschnitt ist der Kern des Artikels – denn genau hierfür rufen die meisten Nutzer den GKP auf. Du gibst ein Seed-Keyword in das Suchfeld ein, wählst Sprache und Standort (z. B. Deutschland, Österreich, Schweiz) und klickst auf „Ergebnisse anzeigen“. Optional kannst du eine Ziel-URL angeben, um Keywords zu erhalten, die mit einer bestimmten Webseite in Verbindung stehen.
Die Ergebnisliste zeigt Spalten für Keyword-Ideen, durchschnittliche monatliche Suchanfragen, Wettbewerb, Cost per Click (unteres/oberes Seiten-Gebot) und Anteil an Anzeigenimpressionen. Achte auf drei Dinge: die Relevanz des Keywords für deine Dienstleistung, das Suchvolumen im Verhältnis zum Wettbewerb und den CPC als Indikator für kommerzielle Wertigkeit. Ein hoher CPC signalisiert oft, dass hinter einem Suchbegriff echtes Business steckt.
Praxisbeispiel: Aus dem Seed-Keyword „Linkbuilding“ erstellen wir bei LikeMeASAP eine Keyword-Liste mit Long-Tail-Vorschlägen wie „Linkbuilding Agentur Deutschland“, „hochwertige Backlinks kaufen 2026“ oder „dofollow Backlinks deutsch“. Diese Schlüsselbegriffe priorisieren wir dann für SEO-Content und Landingpages. Aus der GKP-Kategorie-Struktur lassen sich außerdem Themencluster bauen – etwa „Backlinks“, „SEO Texte“, „WordPress Webdesign“ –, die eine langfristige Content-Strategie plus Suchkampagnen ermöglichen.
Long-Tail-Keywords und Keyword-Listen im Keyword Planner strukturieren
Die Stärke des Google Keyword Planner liegt in der systematischen Generierung und Bewertung von Long-Tail-Keywords. Statt nur „SEO Agentur“ einzugeben, liefern Wortkombinationen wie „SEO Agentur für Onlineshops in München“ oft geringeren CPC, weniger Wettbewerb und eine höhere Conversion-Wahrscheinlichkeit.
Nutze die Filter im Suchfeld-Bereich des GKP – etwa „Wettbewerb: niedrig/mittel“ oder „Suchvolumen > 50“ –, um die Anzahl relevanter Begriffe auf eine bereinigte Keyword-Liste zu reduzieren. Strukturiere diese Listen thematisch: separate Listen für „Backlinks“, „Local SEO“, „Webdesign“ und „SEO Texte“, die du später in Anzeigengruppen und Content-Silos überführst. Egal, ob deine Kunden auf Amazon, eBay, Etsy oder einer eigenen Webseite Produkte verkaufen – thematisch saubere Keyword-Listen sind die Grundlage jeder Leistung.
LikeMeASAP übersetzt solche Keyword-Listen direkt in Content-Briefings, Landingpage-Strukturen und Linkbuilding-Strategien für Kunden.
Suchvolumen, CPC & Prognosen verstehen: So liest du die Zahlen richtig
Viele Nutzer kennen den Keyword Planner, interpretieren aber Suchvolumen, Wettbewerb und CPC falsch – und verschwenden dadurch Budget. Hier eine Einordnung der wichtigsten Metriken:
Durchschnittliche monatliche Suchanfragen sind stets ein Mittelwert über eine definierte Zeitspanne (meist 12 Monate), keine exakten Live-Zahlen. Der Wettbewerb bezieht sich ausschließlich auf Google Ads Werbetreibende, nicht auf die organische SEO-Schwierigkeit. Cost per Click (CPC) zeigt, was Werbetreibende bereit waren zu bieten – hohe CPCs deuten auf hohe kommerzielle Relevanz hin. Prognosen schätzen Klicks, Impressionen und Kosten bei einem bestimmten Gebot und Tagesbudget, meist auf 30 Tage gerechnet.
Beispiel: Bei „Backlinks kaufen“ liegt der CPC deutlich höher als bei „kostenlose Backlinks“ – ein klares Signal für bessere Conversion-Qualität. Beachte die Limitierungen: Google bündelt ähnliche Varianten (Singular/Plural, Tippfehler) oft in einem Wert. Bei sehr geringen Volumina sind Zahlen ungenau, und SEO-Traffic lässt sich nicht 1:1 aus Ads-Daten ableiten.
LikeMeASAP verbindet CPC- und Volumen-Daten aus dem GKP mit eigenen Conversion-Daten und Metriken wie Domain Rating, um wirklich lukrative Keyword-Cluster für Kundenprojekte zu definieren – auf einem Level, das über reine Planner-Analyse hinausgeht.
Budget- und Traffic-Forecasts mit dem Keyword Planner erstellen
Um Prognosen zu nutzen, fügst du ausgewählte Keywords zu einem „Plan“ hinzu und erstellst im GKP einen Forecast für einen bestimmten Zeitraum (z. B. nächster Monat oder kommendes Quartal). Variiere Gebote und Tagesbudget, um zu sehen, wie sich Klicks, Impressionen, durchschnittlicher CPC und geschätzte Kosten verändern.
Die Prognosen basieren auf historischen Daten der letzten Tage und saisonalen Trends – sie sind keine Garantie, aber ein wertvoller Orientierungsrahmen. Für eine lokale SEO-Kampagne (z. B. „SEO Agentur Hamburg“) lässt sich so ein realistisches Einstiegsbudget ableiten. LikeMeASAP nutzt solche Forecasts in Erstgesprächen und kostenlosen Potenzialanalysen, um seriöse Erwartungswerte für Traffic, Leads und Kosten mit Kunden zu besprechen – Tausende von Keywords lassen sich so effizient priorisieren.
Google Keyword Planner für SEO, Content und Google Ads Kampagnen einsetzen
Der Planner spielt sowohl für organische Suchmaschinen-Optimierung als auch für bezahlte Anzeigen (PPC) eine zentrale Rolle.
Im SEO/Content-Bereich nutzt du den GKP, um Keyword-Recherche für Blogartikel, Ratgeber, Kategorieseiten und Produkttexte durchzuführen. Daraus entstehen Keyword-Cluster (Hauptkeyword + Long-Tails + Synonyme), die du in SEO-Texte integrierst – Titel, H1, Zwischenüberschriften (SEO Überschriften), Meta-Daten – ohne Keyword-Stuffing. Auch Inhalte für YouTube oder andere Plattformen profitieren von dieser Recherche.
Für Google Ads erstellst du Anzeigengruppen auf Basis eng verwandter Keyword-Listen. Nutze genaue und passende Keyword-Optionen (Exact, Phrase), um unnötige Kosten zu vermeiden, und setze Negativkeywords ein, die sich aus der Keyword-Recherche ergeben (z. B. „kostenlos“, „pdf“).
Bei LikeMeASAP recherchieren wir für Online-Shops im DACH-Raum lokale und generische Keywords, die mit deinem Angebot stehen – etwa „Premium Backlinks“ oder „SEO Texte schreiben lassen“. Daraus bauen wir Kampagnenstruktur und Content-Plan auf und setzen OnPage-Optimierung und Linkbuilding parallel um. Der Google Keyword Planner allein reicht nicht: Für nachhaltige SEO braucht es zusätzlich SERP-Analyse, Wettbewerbsanalyse und technisches SEO – genau hier bietet LikeMeASAP ganzheitliche Betreuung.
Stärken, Grenzen und sinnvolle Alternativen zum Google Keyword Planner
Der Google Keyword Planner ist ein starkes Fundament, hat als Keyword-Tool aber klare Grenzen. Zu den Stärken zählen die kostenlose Nutzung mit Google Ads Konto, echte Google Keyword-Daten direkt von der Quelle, eine gute Abdeckung deutschsprachiger Märkte und verlässliche CPC-Schätzungen für deine Werbekampagnen.
Die Grenzen sind ebenso real: Es fehlt ein Schwierigkeits-Score für organische Rankings, Keyword-Varianten werden teils zusammengefasst, Konten ohne laufende Ads erhalten nur grobe Bandbreiten, und SERP-Features wie Featured Snippets werden nicht analysiert. Auch APIs zur direkten Datenabfrage sind nicht frei verfügbar, was die Automatisierung erschwert.
Sinnvolle Ergänzungen sind Tools wie Keywordtool.io, AnswerThePublic, Ahrefs oder Sistrix für versteckte Long-Tail-Keywords und W-Fragen, Google Trends für zeitliche Entwicklungen sowie die Search Console als Kalibrierung. LikeMeASAP nutzt den GKP als Ausgangspunkt – aber erst die Kombination mit professionellem Linkbuilding, hochwertigem Content und technischem SEO (WordPress, Local SEO) hebt den vollen Wert der Keyword-Recherche.
FAQ zum Google Keyword Planner
Hier beantworten wir häufige praktische Fragen, die im Artikel nur gestreift wurden.
Ist der Google Keyword Planner wirklich kostenlos?
Ja, der Zugriff ist kostenlos, sobald ein Google Ads Konto besteht. Eine laufende Kampagne ist technisch nicht nötig – allerdings zeigt Google ohne Werbebudget nur grobe Volumenbandbreiten. LikeMeASAP richtet für Kunden Ads-Konten so ein, dass sie sowohl für Kampagnen als auch für präzise Keyword-Recherche optimal nutzbar sind.
Wie genau sind die Suchvolumen und CPC-Daten im Keyword Planner?
Die Zahlen sind orientierend, nicht exakt. Sie werden gemittelt und teils in Klassen zusammengefasst. Exakte CPCs hängen von Qualitätsfaktor, Anzeigentexten und Landingpage-Qualität ab und werden erst in laufenden Kampagnen sichtbar. Interpretiere Volumina eher relativ – im Vergleich zwischen Keywords – als absolut.
Kann ich den Google Keyword Planner ohne laufende Kampagnen sinnvoll für SEO nutzen?
SEO-Keyword-Recherche ist auch ohne aktive Anzeigen möglich, insbesondere zur Ideen-Sammlung und ersten Priorisierung. Bei feineren Entscheidungen benötigst du zusätzliche Tools und Erfahrung. Bei größeren SEO-Projekten empfiehlt sich eine professionelle Keyword-Strategie gemeinsam mit einer Agentur wie LikeMeASAP.
Welche Rolle spielt der Keyword Planner bei Local SEO?
Der Planner ist für lokale Suchbegriffe sehr hilfreich, da Standorte exakt eingestellt werden können – etwa nur „München“ oder „Zürich“. Kombinationen aus Dienstleistung + Stadt („Webdesign Luzern“, „Restaurant Berlin Mitte“) lassen sich gezielt bewerten. LikeMeASAP baut Local-SEO-Kampagnen auf GKP-Daten auf und verbindet sie mit Google Business Profile-Optimierung und lokalem Linkbuilding.
Wie groß sollte meine Keyword-Liste im Planner sein?
Starte initial breiter mit 200–1.000 Keywords, filtere dann nach Relevanz, Suchvolumen und CPC und führe am Ende schlanke, thematisch fokussierte Keyword-Listen je Thema. Zu große, unsauber strukturierte Listen machen Kampagne und Content-Planung unübersichtlich. LikeMeASAP baut für Kunden Keyword-Cluster, die direkt in Anzeigengruppen, Landingpages und Content-Hubs überführt werden.


